Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 28.05.2009

Balkon und Pflanzen

Soweit nicht die Rechte der Mitmieter oder des Hauseigentümers beeinträchtigt werden, kann ein Mieter nach Informationen des Mieterbundes Schleswig-Holstein den zu seiner Wohnung gehörenden Balkon so nutzen, wie es ihm gefällt. Er darf beispielsweise Wäsche auf dem Balkon trocknen, einen unauffälligen Sichtschutz oder ein Rankengitter aufstellen.

Kiel, den 29.06.2009

Wohnraumförderungsgesetz tritt in Kraft

Am 01.07.2009 tritt das schleswig-holsteinische Wohnraumförderungsgesetz in Kraft und löst das bisher geltende Bundesrecht ab. Die Mieterorganisation hat dieses Gesetz von Anfang an abgelehnt. Hintergrund ist eine gesetzliche Neuregelung, wonach die Bindungsfristen öffentlich geförderter Wohnungen dramatisch abgekürzt werden. Statt bis zu 80 Jahren Bindungsdauer ist nunmehr nach 35 Jahren Schluss.

Kiel, den 11.08.2009

Abstellplätze für Fahrräder

Mieter dürfen Fahrräder zwar mit in die Wohnung nehmen oder in ihrem Kellerraum abstellen, der Hausflur darf im Regelfall aber nicht genutzt werden. Nach Darstellung des Mieterbundes Landesverband Schleswig-Holstein dürfen Fahrräder nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters im Flur oder im Eingangsbereich des Kellers abgestellt werden. Hat der Vermieter aber die Erlaubnis erteilt

Kiel, den 07.07.2009

Neuer Betriebskostenspiegel für Schleswig-Holstein
1,94 Euro pro Quadratmeter und Monat im Durchschnitt

(Kiel) Mieter zahlen in Schleswig-Holstein durchschnittlich 1,94 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten (einschließlich Heizung und Warmwasser) zusammen, kann die so genannte zweite Miete im Mittel bis zu 2,57 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen.

Kiel, den 01.09.2009

Starker Anstieg bei den räumungsbeklagten Haushalten

Im 2-Jahres-Rhythmus untersucht der Landesmieterbund in den 10 größten Städten des Landes die Entwicklung der Räumungsklagen. Diese werden von den Amtsgerichten statistisch erfasst und den örtlichen Behörden zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit gemeldet.