Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 25.11.2008

Mieterbund kritisiert geplantes Wohnraumförderungsgesetz

Das zur Zeit in der parlamentarischen Beratung befindliche Wohnraumförderungsgesetz für Schleswig-Holstein wird von der Mieterorganisation - trotz zwischenzeitlicher Nachbesserungen - nach wie vor abgelehnt. Zwar unterstützt die Mieterorganisation ausdrücklich die Zielsetzung, das Wohnraumförderrecht zu vereinfachen und Anreize zu geben, um den geförderten Altbestand zu sanieren und zu modernisieren

Kiel, den 27.11.2008

Fördermittel geschenkt - Mieten rauf - Mieterbund verantwortungslos - VNW bleibt sich treu

In einer Pressemitteilung vom 26.11.2008 kritisiert der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen die Forderungen der Mieterorganisation zum neuen Wohnraumförderungsgesetz. Unter anderem will der VNW partout nicht einsehen, dass öffentliche Förderung nur um den Preis von Gegenleistungen zu haben ist.

Kiel, den 30.12.2008

WOHNGELD 2009:
Schleswig-Holstein flächendeckend herabgruppiert

Mit dem 01.01.2009 tritt das neue Wohngeldgesetz in Kraft, das nach Angaben der Bundesregierung eine deutliche Leistungsverbesserung mit sich bringt. Für Schleswig-Holstein stimmt dies nur bedingt; zeitgleich mit dem Wohngeldgesetz ist auch die Wohngeldverordnung geändert worden, die die Höchstbeträge für Miete und Belastung in den Kommunen festschreibt.

Kiel, den 23.12.2008

Neues Wohngeldgesetz tritt am 01.01.2009 in Kraft

Am 01.01.2009 tritt das neue Wohngeldgesetz in Kraft, das für Mieter mit niedrigem Einkommen deutliche Verbesserungen mitbringt. So wird der für das Wohngeld aufgebrachte Etat um 60 Prozent erhöht, entsprechend 520 Millionen Euro. Insgesamt werden 200.000 Mieterhaushalte zusätzlich bezugsberechtigt sein. Schleswig-Holstein wird von der Neuregelung aus verschiedenen Gründen besonders profitieren:

Kiel, den 12.01.2009

Neue Wohngeldverordnung 2009:
Fusionen auf Sylt und im Kreis Plön nicht berücksichtigt

Gemäß § 12 Absatz 3 des Wohngeldgesetzes in der Fassung ab 01.01.2009 ist das Mietenniveau für Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von 10.000 und mehr vom Statistischen Bundesamt gesondert festzustellen, so dass diese Gemeinden abweichend von den Mietenstufen ihres Kreises anders eingruppiert werden können. Dies hat unmittelbare Auswirkung auf die Höhe des Wohngeldes.