Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 04.06.2019

VONOVIA lässt sich immer mehr einfallen

Nicht nur Mietern ist VONOVIA ein Begriff. Der „Gigant“ am Wohnungsmarkt ist zurzeit in aller Munde, dabei selten in positiver Hinsicht. Allerdings sind nicht nur Betriebskostenabrechnungen oder Modernisierungsmieterhöhungen das Problem. Zunehmend setzt der „Annington-Nachfolger“ auch auf andere Bereiche in einem Mietverhältnis, berichtet der Deutsche Mieterbund Landesverband Schleswig-Holstein.

Kiel, den 28.05.2019

Mieterverein:

Wiedereinführung des städtischen Vorkaufsrechts richtig !

Angesichts der dramatischen Situation am Kieler Wohnungsmarkt begrüßt der Kieler Mieterverein ausdrücklich den Plan der Stadt, das städtische Vorkaufsrecht für Immobilien grundsätzlich wieder einzuführen. Kiel verfüge nun einmal über sehr begrenzte Flächen, auf denen Wohnungsbau stattfinden kann, so Ann Sophie Mainitz, Geschäftsführerin des Kieler Mietervereins.

Kiel, den 30.04.2019

Garten

Ist der Garten mitvermietet, dürfen Mieter ihn so nutzen, wie sie wollen. Sie können nach Angaben des Deutschen Mieterbundes Landesverband Schleswig-Holstein ein Gemüsebeet oder einen Komposthaufen anlegen, Gartenzwerge, Planschbecken, Hundehütten, Sandkasten oder Schaukel aufstellen, Blumen oder Sträucher pflanzen. Zumindest bei Einfamilienhäusern gilt der Garten immer als mitvermietet, es sei denn, im Mietvertrag ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Anders bei Mehrfamilienhäusern. Hier ist der Garten nur dann mitvermietet, wenn das im Mietvertrag ausdrücklich so vereinbart ist.

Kiel, den 13.05.2019

Mieterbund begrüßt Barleys Vorstoß in Sachen Mietpreisbremse

Der Deutsche Mieterbund Landesverband Schleswig-Holstein begrüßt ausdrücklich das Vorhaben von Justizministerin Katarina Barley, die Möglichkeit des Erlasses von Verordnungen zur Mietpreisbremse durch die Länder zu verlängern. Die Situation am Wohnungsmarkt macht es dringend erforderlich, den unkontrollierten Mietenanstieg zu begrenzen, so Ann Sophie Mainitz, Geschäftsführerin des Landesverbandes Schleswig-Holstein.

Kiel, den 25.02.2019

Mieterbund: Mietpreisbremse und Kappungsgrenze müssen bleiben!

Mit großem Unverständnis reagiert der Deutsche Mieterbund Landesverband Schleswig-Holstein auf das Vorhaben der Jamaika-Koalition, Mietpreisbremse und abgesenkte Kappungsgrenze für Schleswig-Holstein abschaffen zu wollen. Die Kappungsgrenzenverordnung habe in den Ballungszentren selbstverständlich dazu beigetragen, dass der Mietenanstieg langsamer erfolgte, da die Miete hier um maximal 15 % statt 20 % innerhalb von 3 Jahren steigen darf, so Geschäftsführer Carsten Wendt. Dieser Rahmen von 15 % wurde in der Praxis in Kiel, im Hamburger Umland und in den Inselgemeinden, wo die Kappungsgrenze gilt, oftmals bei Mieterhöhungen auch ausgeschöpft. Es kann demnach kein Zweifel an der Wirksamkeit und Notwendigkeit dieses Instruments bestehen.